Russische Staatsangehörige weisen sich im Ausland durch einen gültigen Auslandspass aus. Bei Bedarf (Passverlust bzw. zweifelhafte Unterlagen) wird bei den zuständigen russischen Behörden über die Staatsangehörigkeit sowie den Wohnort der Betroffenen persönlich angefragt. Die Anfrage zur Feststellung der Staatsangehörigkeit ist kostenpflichtig. Die Gebühr beträgt 110,- Euro.

Für die Anfrage werden folgende Angaben benötigt:

1. Antrag und Fragebogen (ausgefüllt mit Blockschrift in russischer Sprache);

2. Kopie des russischen Reisepasses bzw. Verlust- oder Diebstalanzeige;

3. Personalausweis (für deutsche Staatsbürger) / Niederlassungserlaubnis oder Aufenthaltserlaubnis mit Ablichtung;

4. Russischer, bzw. sowjetischer Inlandspass (falls vorhanden);

5. Geburtsurkunde. Das von einer ausländischen Behörde ausgestellte Dokument ist durch den Stempel „Apostille“ zu bestätigten, ins Russische zu übersetzen und von dem Notar im Generalkonsulat zu beglaubigen (Termin vereinbaren);

6. Angaben zur Namensänderung (Heiratsurkunde, Bescheinigung über die Namensänderung). Das von einer ausländischen Behörde ausgestellte Dokument ist durch den Stempel „Apostille“ zu bestätigten, ins Russische zu übersetzen und von dem Notar im Generalkonsulat zu beglaubigen (Termin vereinbaren);

8. Ein Passbild (Hochformat 35 mm x 45 mm);

9. Briefumschlag mit Anschrift des Antragstellers.

 

Die Richtigkeit der Dokumentenübersetzungen aus dem Deutschen ins Russische wird durch den Amtsträger der Notarabteilung nach vorheriger Terminvereinbarung oder durch einen Notar in der Russischen Föderation beurkundet.

 

Sobald eine Antwort vorliegt, wird der Antragsteller über das Ergebnis schriftlich informiert. Danach sind auch weitere konsularische Leistungen möglich unter anderem auch die Ausstellung einer Negativbescheinigung, dass der Antragsteller keine russische Staatsangehörigkeit besitzt.